Der neue Job im Ausland ist in trockenen Tüchern – doch was passiert mit der Immobilie in der Heimat? Viele Auswanderer stehen vor der Herausforderung, ihr Haus oder ihre Wohnung zu verkaufen, ohne persönlich vor Ort zu sein. Wir erklären Ihnen, wie Sie Ihre Immobilie auch aus dem Ausland erfolgreich verkaufen.
Herausforderungen beim Immobilienverkauf aus der Ferne
Der Verkauf einer Immobilie ist stets mit zahlreichen organisatorischen, rechtlichen und finanziellen Aspekten verbunden. Diese Komplexität erhöht sich, wenn Sie nicht mehr in Deutschland ansässig sind.
In solchen Situationen können Zeitverschiebungen, die fehlende physische Anwesenheit und bürokratische Hindernisse den Verkaufsprozess aus der Ferne erschweren. Besichtigungen, Preisverhandlungen oder Behördengänge sind aus der Distanz schwer eigenständig zu bewältigen. Daher ist eine sorgfältige Planung entscheidend, und es ist wichtig, die passenden Partner vor Ort zu haben.
Lokale Expertise als Erfolgsgarant
Ein erfahrener Immobilienmakler fungiert als Ihr verlängerter Arm und stellt sicher, dass der Verkaufsprozess reibungslos verläuft. Er kennt die Gegebenheiten des lokalen Marktes, organisiert Besichtigungen, kommuniziert mit Interessenten und führt Verhandlungen im Interesse des Eigentümers.
„Es ist essenziell, einem vertrauenswürdigen Makler mit umfassender Marktkenntnis und transparenten Methoden zu vertrauen“, betont Axel Grages. Eine klare Aufgabenverteilung und regelmäßige Updates geben Ihnen auch aus der Ferne die Gewissheit, dass alles nach Plan verläuft.
Rechtliche Absicherung: Diese Dokumente sind erforderlich
Um aus dem Ausland verkaufen zu können, benötigen Sie vor allem eines: eine rechtsverbindliche Vollmacht. Diese erlaubt es Ihrem Makler oder einer bevollmächtigten Person, in Ihrem Namen Verträge zu unterzeichnen oder Termine wahrzunehmen, etwa bei der Beurkundung des Kaufvertrags oder der Schlüsselübergabe. Für die Gültigkeit der Vollmacht ist eine notarielle Beglaubigung erforderlich. In vielen Fällen ist zusätzlich eine Apostille notwendig, damit das Dokument im Ausland anerkannt wird.
„Es ist ratsam, Dokumente wie den Grundbuchauszug, den Energieausweis, Baupläne, Wohnflächenberechnungen, die Teilungserklärung (bei Eigentumswohnungen) oder die letzte Nebenkostenabrechnung griffbereit zu haben“, erklärt Cathrine Grages. Diese sollten idealerweise digitalisiert sein, um sie unkompliziert weiterleiten zu können.
Aktuelle Rechnungen, Wartungsnachweise oder Unterlagen zu Modernisierungen sind ebenfalls wichtig, da sie den Verkaufspreis positiv beeinflussen können. Wer frühzeitig alle Unterlagen zusammenstellt, spart Zeit, beschleunigt den Verkaufsprozess und vermeidet unnötige Rückfragen oder Verzögerungen.
Sie planen einen Neuanfang außerhalb Deutschlands und möchten Ihre Immobilie in vertrauensvolle Hände geben? Wir übernehmen den gesamten Verkaufsprozess – zuverlässig, transparent und mit dem nötigen Feingefühl. Von der Marktanalyse über die Vermarktung bis hin zur Übergabe stehen wir Ihnen als starker Partner zur Seite. Kontaktieren Sie uns – damit Sie sich ganz auf Ihren neuen Lebensabschnitt konzentrieren können.
Hinweise
In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.
Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.
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