Was heute vertraut und bequem ist, kann morgen zur Hürde werden: Stufen am Eingang, enge Durchgänge oder ein Bad ohne ebenerdige Dusche. Viele Eigentümer stehen deshalb vor einer Frage: Soll das eigene Haus für die kommenden Jahre umgebaut werden, oder ist der Wechsel in eine barrierearme Wohnung der klügere Schritt? Entscheidend sind nicht nur die Kosten, sondern auch Komfort, Lage und Zukunftssicherheit.
Wie Sie Ihr Zuhause im Alter komfortabler gestalten können
Durch gezielte Anpassungen lässt sich ein Haus besser für die Anforderungen des Alters ausstatten. Axel Grages von Teammakler erklärt: „Ein barrierefreier Zugang, breitere Türen und rutschfeste Böden sind oft der erste Schritt.“ Besonders im Badezimmer sind bodengleiche Duschen, Haltegriffe und mehr Bewegungsfreiheit entscheidend für Sicherheit und Komfort. Auch Treppenlifte, elektrische Rollläden oder eine verbesserte Beleuchtung können den Alltag vereinfachen. „Ob ein Umbau sinnvoll ist, hängt stark von der bestehenden Bausubstanz und Raumaufteilung ab“, ergänzt Cathrine Grages. Für Menschen im Süden Schleswig-Holsteins und Norden Hamburgs, die in ihrer vertrauten Umgebung bleiben möchten, kann ein Umbau eine praktische Lösung darstellen.
Kosten und Nutzen abwägen: Wann sich eine Modernisierung lohnt
Nicht jede Renovierung ist wirtschaftlich sinnvoll. Kleinere Anpassungen sind oft gut überschaubar, während größere Projekte, wie die komplette Erneuerung eines Badezimmers oder die Verlagerung von Wohnräumen ins Erdgeschoss, schnell kostspielig werden können. „Die laufenden Kosten für Heizung, Gartenpflege und Instandhaltung dürfen nicht vergessen werden“, warnt Axel Grages. In solchen Fällen könnte ein Verkauf der Immobilie finanzielle Freiräume schaffen. Ein Umzug in eine kleinere, barrierefreie Wohnung kann den Aufwand und die monatlichen Kosten reduzieren. Cathrine Grages rät: „Ein ehrlicher Kostenvergleich ist entscheidend. Wie hoch sind die Umbaukosten, wie lange soll die Immobilie genutzt werden und passt sie langfristig zu den Lebensplänen?“
Worauf es bei einer barrierefreien Wohnung ankommt
Wer über einen Umzug nachdenkt, sollte sowohl die Wohnung als auch das Umfeld betrachten. „Ein Aufzug, schwellenarme Zugänge und ein großzügiges Bad sind wichtige Merkmale“, betont Cathrine Grages. Ebenso wichtig sind Einkaufsmöglichkeiten, ärztliche Versorgung, öffentliche Verkehrsmittel und soziale Kontakte in der Nähe. „Barrierefreies Wohnen bedeutet auch, im Alltag selbstbestimmt leben zu können“, fügt Axel Grages hinzu. Eine passende Wohnung kann die Lebensqualität erheblich steigern, wenn sie sowohl den aktuellen als auch zukünftigen Bedürfnissen entspricht.
Sie sind unsicher, ob Ihre Immobilie altersgerecht ist und möchten wissen, ob sich ein barrierefreier Umbau lohnt? Wir unterstützen Sie mit einer Einschätzung und zeigen, welche Entscheidung zu Ihrer Lebenssituation passt.
Hinweise
In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.
Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.
Foto: © Wordliner/Bild erstellt mit OpenAI’s Dall-E
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