Wo erhalte ich welche Unterlagen für den Immobilienverkauf?

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Für den rechtssicheren Immobilienverkauf, braucht man eine Vielzahl an Unterlagen. Ob der Grundbuchauszug, ein Energieausweis oder die Bauakte.

Nicht alle Dokumente lassen sich bei derselben Stelle beantragen. Wir geben Ihnen hier eine Übersicht über die wichtigsten Anlaufstellen.

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Der Grundbuchauszug

Durch den Grundbuchauszug weisen Sie nach, dass die Immobilie und das Grundstück auch wirklich Ihnen gehören. Denn hier werden Eigentümer und alle weiteren Grundstücksdaten wie bestehende Hypotheken oder Nießbrauchrechte eingetragen. Der Grundbuchauszug ist daher beim Verkauf ein unverzichtbares Dokument. Beantragen können Sie ihn beim Grundbuchamt im zuständigen Amtsgericht. Ein einfacher Auszug kostet 10 Euro, eine beglaubigte Kopie 20 Euro.

Die Flurkarte

Die Flurkarte ist für den Verkauf zwar nicht zwingend notwendig, kann aber sehr hilfreich sein. Denn in ihr sind die genauen Grundstücksgrenzen sowie die umliegenden Grundstücke eingezeichnet. Diese Daten sind wichtig, um eine professionelle Werteinschätzung der Immobilie vorzunehmen. Die Flurkarte erhalten Sie beim Katasteramt. Je nach Stadt sind die Preise dafür unterschiedlich. Sie kann kostet zwischen 11 und 55 Euro kosten.

Die Bauakte

In der Bauakte befinden sich im Idealfall alle relevanten Dokumente rund um das zu verkaufende Gebäude. Dazu zählen die Baupläne, die Baubeschreibung, die Baugenehmigung sowie Flächenberechnungen und Maßangaben. Bei älteren Gebäuden kann es sein, dass nicht mehr alle relevanten Informationen vorliegen. Auf eine Baugenehmigung kann im Fall einer älteren Immobilie verzichtet werden. Sollten jedoch Flächenberechnungen fehlen, muss die Immobilie neu vermessen werden. Die Bauakte erhalten Sie beim Bauamt der zuständigen Gemeinde. Je nach Amt kommen hierbei Verwaltungsgebühren von 5 bis 100 Euro auf Sie zu.

Der Grundriss

Einen einfachen Grundriss finden Sie in der Regel in der Bauakte. Allerdings können die wenigsten Kaufinteressenten etwas mit den reinen Bauzeichnungen anfangen. Deshalb ist es sinnvoll, eine moderne Zeichnung oder sogar einen 3D-Grundriss anfertigen zu lassen. Hierfür gibt es mittlerweile viele Anbieter. Die Kosten für die Erstellung eines Grundrisses hängen vom jeweiligen Anbieter ab.

Der Energieausweis

Viele Eigentümer wissen es nicht: Doch ein Energieausweis ist beim Immobilienverkauf seit 2014 Pflicht. Wer keinen gültigen Energieausweis nachweisen kann, kann dafür im schlimmsten Fall mit einer Geldstrafe von bis zu 15.000 Euro rechnen. Den Verbrauchsausweis können Sie anhand der Heizkostenabrechnungen der letzten drei Jahre bei diversen Anbietern im Internet anfordern. Die Preise für den variieren je nach Anbieter. Sie beginnen bei etwa 30 Euro. Bei älteren Gebäuden ist ein Bedarfs-Energieausweis zu erstellen. Dieser kostet deutlich mehr als der Verbrauchsausweis. Diesen erhalten Sie über Ihren Schornsteinfeger oder einen Energieberater.

Weitere, erforderliche Unterlagen

Neben diesen wichtigen Unterlagen gibt es noch viele weitere Dokumente, die für einen reibungslosen Verkauf wichtig sind. Dazu zählen unter anderem eine Auflistung der Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, Handwerkerrechnungen, Garantieurkunden über in der Immobilie befindliche Geräte und Möbel. Bei Eigentumswohnungen ist außerdem eine Teilungserklärung unerlässlich.

Alle Dokumente zusammenzusuchen, kann sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Wenn Sie sich damit nicht auseinander setzen möchten übernimmt das gern ein Profi-Makler all diese Services für Sie.

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