Das Freibad im eigenen Garten

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Ganz Deutschland erinnert sich an der heißen Sommer 2019 mit Temperaturen von über 30 Grad im Schatten. Ein Sprung ins kühle Nass wäre die Erlösung. Doch das erfrischende Freibad und die Badeseen befinden sich in der Regel nicht direkt vor der Haustür und sind bei den heißen Temperaturen deutlich überfüllt. Wie schön wäre es da doch einen eigenen Pool im heimischen Garten zu haben.

Meteorologen prognostizieren, dass die Sommer in unseren Breitengraden immer heißer werden. Wer ein Haus mit einem entsprechend großen Garten besitzt, kann sich also wirklich gut mit der Frage auseinandersetzen, ob er nicht auch einen Pool besitzen möchte. Rund 12.000 Deutsche erfüllen sich jährlich den Traum vom Schwimmen im Garten.

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Genießen Sie den Sommer am eigenen Pool.

Gefragt in der Generation 60+

Das meiste Interesse an privaten Badestätten zeigt hier die Altersgruppe der über 60-Jährigen, die häufig über einen gewissen finanziellen Spielraum verfügt. Die Nachfrage bei Eltern und Berufstätigen ist demgegenüber eher gering, da sie in der Regel noch damit beschäftigt sind, das Eigenheim abzubezahlen, und außerdem den zusätzlichen Pflegeaufwand scheuen. Idealerweise planschen die Kinder der jungen Familien also in den Schwimmbecken von Oma und Opa.

Swimmingpool oder Schwimmteich – das ist oft die Frage

Im Wettbewerb mit dem klassischen Swimmingpool wird übrigens der Schwimmteich immer beliebter. Nicht nur in Punkto Herstellungskosten und Natürlichkeit hat die Öko-Variante die Nase vorn, auch die laufenden Unterhaltskosten des Teichs sind im Vergleich nur halb so hoch, da sie im Sommer nicht neu befüllt werden müssen.

Schwimmteich deutlich umweltfreundlicher

Umwelt- und gesundheitsbewusste Hausbesitzer kommen bei Schwimmteichen sowieso auf ihre Kosten, denn dank der natürlichen Selbstreinigung muss kein Chlor verwendet werden, was auch für Allergiker von Vorteil ist. Die Vorurteile vom „trüben Gewässer“ hat der Schwimmteich längst widerlegt: Dank moderner Filteranlagen können sich Badeteich-Besitzer über ein ungetrübtes Schwimmvergnügen freuen. Der unnachahmliche Reinigungs-Mechanismus der Natur hat aber auch einen entscheidenden Nachteil: Der Teich muss über eine Regenerationszone verfügen, die nicht angeschwommen wird. Wegen des erhöhten Flächenbedarfs lassen sich Badeteiche daher nur in größeren Gärten anlegen.

Pool kann durch Abdeckung kindersicher gemacht werden

Ein weiterer Punkt, der auf einer Pro-/Contra-Liste gegen einen Teich und für einen Pool spricht, ist die Möglichkeit der Abdeckung (beispielsweise durch elektrische Rollläden), die bei Eltern mit kleinen Kindern aus Sicherheitsgründen sehr gefragt ist. Zusätzlich zu den Baukosten für einen 32 Quadratmeter großen Standardpool, die bei rund 15.000 Euro beginnen, müssten für eine kindersichere Abdeckung noch einmal rund 10.000 Euro einkalkuliert werden.

Ein mehr oder weniger kostspieliges Vergnügen bleibt der Badespaß im eigenen Garten, je nachdem, ob sie sich für den Klassiker oder die Natur-Variante entscheiden. Doch man darf auch nicht vergessen, dass eine private Schwimmmöglichkeit bei einem Hausverkauf eines Tages durchaus einen erheblich größeren Gewinn erzielen kann.

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Foto © anyaberkut